11.11.2017

Tipps für ZeroWaste - Part 1

ZeroWaste


Ungefähr in der 8. Klasse gab es bei mir einen kleinen Umdenkprozess. Wir mussten ein Wahlpflichtfach in der Schule belegen und irgendwie war das interessanteste unter den ganzen Fächern die Öko-AG. Eigentlich nur mit dem Hintergedanken, meine Punkte zusammenzukriegen bin ich mit wenig Motivation Nachmittags zu meiner letzten Unterrichtsstunde am Tag gegangen und erstaunlicherweise habe ich mich nach wenigen Wochen schon freiwillig zuhause mit Photovoltaikanlagen und erneuerbaren Ressourcen auseinandergesetzt. Und da bin ich meiner Schule mal richtig dankbar! Sie hat mich für ein Thema sensibilisiert, was uns alle angeht und wo auch der Themenumfang relativ leicht zu verstehen ist. Und man kann im Thema Umweltschutz und Ökologie auch als einfache Person etwas umsetzten!

Eine kurze Vorabinfo: 
Einer der wohl gravierendsten Wege, wie wir der Umwelt und auch uns selbst Schaden, ist Plastik. Plastik in jeglicher Form und Sorte enthält giftige Chemikalien, die man kaum alle aufzählen kann. Was aber alle gemeinsam können ist Schaden anrichten, denn die Chemikalien lösen sich in die Produkte, die sich in den Plastikbehältern befinden. Auch Plastik im Haushalt und der Lebensmittelindustrie sind keine Ausnahme. Es ist Fakt, dass es kein "gesundes" Plastik gibt! Das Beste ist es also es zu vermeiden.

Was kann man also tun?

#1 Glasflaschen
Um ganz einfach anzufangen, ist es auf Mineralwasser in Glasflaschen oder Leitungswasser umzusteigen. Wasser aus der Leitung in Deutschland ist top. Es wurden schon einige Test gemacht, wo sowohl Mineralstoffe und Schadstoffe als auch Preis des Wassers miteinander verglichen wurden. Leitungswasser schnitt im Durchschnitt immer am besten ab. Also wieso nicht auch trinken, wenn man sich schon damit duscht, sein Geschirr abspült, seine Wäsche wäscht und sich die Zähne putzt. Für unterwegs habe ich mir eine schicke Falsche aus Edelstahl von 24 Bottles zugelegt.

#2 Stofftaschen
Nehmt eure eigene Tasche/Korb/Stoffbeutel mit zum Einkaufen mit. Diese Unmengen an Plastiktüten wo man dann nur fünf Karotten reintut sind unnötig. Wenn ihr jetzt meint, man tut das aus hygienischen Gründen, dann kann ich euch sagen, diese Zucchini haben schon mindestens ein Dutzend Leute vor euch angefasst. Und zuhause wird doch sowieso nochmal alles gewaschen. Es gibt diese kleinen kompostierbaren Beutel von dem polnischen Start-Up Frusack die ich auch unglaublich stylisch finde. Eine Variante zum Aufbewahren und transportieren von Gebäck sind kleine Stoffbeutel aus Baumwolle mit Kordelzug oder ein einfaches Stofftuch.

#3 Glasbehälter
Nehmt euch kleine oder große Einmachgläser mit. In diesen könnt ihr nämlich kleines Obst, wie Blaubeeren oder Himbeeren lagern. Auf dem Markt oder im Supermarkt könnt ihr dann nämlich einfach nach dem abwiegen oder kaufen das Produkt in die Gläser umfüllen. Auch für einen Kaffee to go ist ein Weckglas ideal, da es sogar auslaufsicher ist, falls ihr mal stolpert.

Kommentare:

  1. Ein cooler Post! Ich bin ein grosser Fan von Stofftaschen und sammle die schon praktisch ;) Ich nerve mich immer so aufgrund der Plastiksächlein, in welche an sein Obst legen und wägen muss, ich finde, da gäbe es doch viel bessere Alternativen!!!!
    Bei uns kann man leider keine Glasbehälter oder so in den Laden mitnehmen, aber vielleicht ändert das ja mal :D
    Liebe Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

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  2. Hallo Josie,

    toller Beitrag bzw. ein sehr interessantes und aktuelles Thema. Ich beschäftige mich zur Zeit sehr viel mit Abfallrecht, da ich hierzu (mit dem Schwerpunkt auf Plastikmüll) meine Masterarbeit schreibe. :)


    Liebe Grüße

    Lisa Marie

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    1. Oh wow! Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Masterarbeit :)
      Ich glaube das Thema Abfall wird uns in den nächsten Jahren auch immer mehr beeinflussen, auf jeden Fall ein cooles Thema *Daumen hoch*

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  3. super :) ich freue mich auf die fortsetzung! ich denke auch nach und nach immer mehr darüber nach :)) toll, dass du so ein vorbild bist <3
    liebe grüße, feli von www.felinipralini.de

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  4. Toller Post! :)
    Ich habe mittlerweile auch immer eine Stofftasche in der Handtasche, wo ich meine Einkäufe verstauen kann.
    Ich bin schon gespannt auf weitere Posts über das Thema :)
    Liebe Grüße,
    alina von http://alinapunkt.blogspot.com/

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  5. ein ganz toller Beitrag liebe Josie!
    ich schleppe meine Coffee-Tumbler und Müsli-Gläser auch überall mithin ;)

    liebste Grüße auch eine schönen Woche meine Liebe,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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  6. Ein sehr schöner Beitrag. Ich hab immer eine Stofftasche dabei und versuche weitestgehend auf die Plastiktüten zu verzichten.

    Liebste Grüße,
    Sarah von www.vintage-diary.com

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  7. Ein sehr guter und interessanter Beitrag!
    Ich setze momentan 2 von den 3 genannten Sachen um und die 3 Sache ist momentan in Arbeit ;)
    Also auf Stoffbeutel greife ich schon sehr lange zurück, da sie nicht reisen und sich besser tragen also Plastiktüten. Und eine natürlich wichtige Sache; sie schaden nicht der Umwelt, du kannst die Stofftüte waschen und sie sieht noch immer wie Neu aus :)
    Eine Glasflasche habe ich mir vor einem Monat angelegt und ich hatte sie soweit jeden Tag in der Uni dabei gehabt:) Aber das Wasser lasse ich immer noch einmal kochen, damit jegliche Bakterien und Co. "vernichtet" wird. Das Wasser in meinem Stadtteil ist sehr gut und schmeckt auch echt lecker, aber nicht ganze 50 Meter von meiner Wohnung und es gibt Felder. Ich denke mal, dass ich dir da die Details ersparen kann :)
    Und Glasbehälter finde ich persönlich richtig toll! Zwar benutze ich noch immer Tupperware (also Plastikdosen), denn wir haben sie zu Hause und kaufen aber keine Neuen, denn wir wissen, dass dieses Plastik unsere Gesundheit und Umwelt schadet. Deswegen bin ich hier noch am überlegen und am umsätzen. Vor ein paar Monaten habe ich mir mein essen immer in Plastiktüten gepackt und mittlerweile sehe ich es nicht ein und finde, dass es eine Verschwendung war.
    Vielen dank für deine Inspiration! :)

    Liebe Grüße, magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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  8. Schöner Post! Ich habe vor kurzem einen Artikel darüber gelesen, dass Recycling großer Mist ist, weil es selbst eine Riesenumweltverschmutzung darstellt. Seitdem gebe ich mir noch mehr Mühe, auf Plastikverpackungen zu verzichten =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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  9. Liebe Josie,

    ein sehr wichtiges Thema! Und wie cool, dass ihr das in der Schule hattet - das hätte ich mir auch mal gewünscht, dann hätte mein Umdenken sicher auch schon früher stattgefunden ;-)
    Als große Umweltverschmutzer möchte ich noch die Punkte Ernährung und Kleidung hinzufügen - das sind nämlich CO2-technisch auch zwei Mammutkandidaten, aber auch Plastik, da stimme ich dir zu, ist echt verrückt!
    Liebste Grüße,
    Corinna
    www.kissenundkarma.de

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  10. Ein super Post und du schreibst über so etwas wichtiges! Ich wünschte in meiner Schule hätte es ein solches Fach auch gegeben, ich hätte es auf jeden Fall gewählt. :)
    Ich finde auch jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen und selbst wenn man nur seinen eigenen Becher zu Starbucks und Co mitbringt und auf die Einwegbecher verzichtet.

    LG Pierre von Milk&Sugar

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