03.10.2017

Schweden auf meinem Rücken

Fjallraven-Totepack-No1.1

Ich habe einen neuen Freund. Er ist Schwede, sieht gut aus und schleppt gerne schwere Sachen für mich durch die Gegend. Total in ihn verliebt bin ich auch..... in meine neue Rucksack-Tasche. Darf ich also vorstellen? Totepack No.1 von Fjäll Räven, auch bekannt als der Allrounder. Wie ich zu ihm gekommen bin? Ich hatte die Nase voll den ganzen Jutebeuteln und Beutelrucksäcken, obwohl ich einen sehr schönen habe mit Elefanten drauf, den ich auch niemals hergeben würde.

Es gibt ja den typischen Rucksack namens Kanken von Fjäll Räven. An diesem fand ich auf jeden Fall schon immer den Stoff und die Verarbeitung super. Was mich im Endeffekt von ihm abgeschreckt hat ist, dass gefühlt jeder Hipster/Student/Städtebummler diesen Rucksack besitzt. Und sowas nervt mich persönlich total, dass hundert anderen Menschen mit ein und demselben Modell über den Weg zu laufen. Aber irgendwie ließ der Wunsch, nach einem robusten und stabilen Rucksack nicht verloren.

Fjallraven-Totepack-No1.2

Zum ersten Mal habe ich die Totepack No.1 auf dem Boulderweltcup-Finale in München gesehen. Eine junge Frau stand vor mir mit dem Rucksack auf dem Rücken. Zu Beginn war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich keine Marke erkennen konnte, bis ich Blindfisch nach gefühlten Stunden den markanten Fuchs entdeckte. Nach ein paar Onlinerecherchen und meinem tief verankerten Talent einer Schnäppchenjägerin, lag mein neuer Liebling in meiner Wohnung und ich war nochmal von neuem begeistert.

Punkt #1 meiner Begeisterung liegt bei der Verarbeitung und Qualität. Der Stoff ist eher dick und steif im vergleich zu anderen Rucksäcken. Mag gewöhnungsbedürftig zu Beginn sein, von meinen Anforderungen her habe ich mir das aber gewünscht. Zudem ist der Stoff auch relativ wasserabweisend und kann durch speziellen Wachs auch noch verbessert werden. Die Schlaufen an den Reisverschlüssen und den oberen Tragriemen sind aus schönem Leder. Sie wirken auch sehr stabil, weil auch diese sehr dick ist.

Punkt #2 sind die vielen verschiedenen Tragemöglichkeiten. Es gibt die kurzen Lederriemen, um die Tasche nur in der Hand zu tragen. Super auch wenn man mal was such und die Tasche nirgends abstellen kann. Dann gibt es die beiden längeren schwarzen Riemen, womit man die Tasche wie einen Jutebeutel über die Schulter tragen kann. Die letzte Varianten besteht darin, den schwarzen Riemen auf der Rückseite durchzuziehen und schon hat man einen Rucksack. Zu Beginn hatte ich den Zweifel, dass sich die Riemen komisch verschieben und die Tasche dann komisch auf dem Rücken sitzt, was aber nicht der Fall ist, wenn man sie einmal richtig eingestellt hat.

Punkt #3 sind noch die vielen kleinen Features. Innen ist noch eine kleine Innentasche für Handy, Lippenstift etc. eingearbeitet. Auch ist eine längere Schlaufe innen vernäht mit einem Metallring am Ende, wo man Schlüssel oder ähnliches dran hängen kann. Perfekt, wenn die Tasche mal wieder zu voll ist und man wieder mal seinen Schlüssel am suchen ist, einfach nur an der Schlaufe ziehen und Problem gelöst. Außen ist auch noch ein größeres Reisverschlussfach für kleine Dinge, Zettelkram, etc.

Fjallraven-Totepack-No1.3

Alles in allem erfüllt die Totepack No.1 alles was ich mir an einem kleinen, schönen und praktischen Alltagsrucksack gewünscht habe. Stauraum für alles was ich brauche, meine Einkäufe, meine Unisachen oder wirklich mal zum wandern. Wasserabweisend wenn ich mal in einen kleinen Schauer gerate und absolut robust, um auch mal Ziegelsteine zu transportieren, falls ich das mal irgendwie machen muss.
Was haltet ihr von diesen urbanen Outdoorrucksäcken? Mögt ihr lieber die klassische Handtasche oder seid ihr auch so Rucksackfans wie ich?

Fjallraven-Totepack-No1.5

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