22.10.2017

Dinge, ohne die ich nicht leben könnte - Part 1

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Die Überschrift sagt es schon! Dinge, ohne die ich nicht leben könnte, oder besser, ohne die ich im Leben total aufgeschmissen wäre. Aber auch ohne die ich mein Leben nicht so lebenswert fände. Nun also ein zweiteiliger Post über meine "lebenswichtigen und -werten" Dinge.

1. Mein Kalender
Ihr könnt mich jetzt für spießig erklären und als Perfektionistin verschreien, aber ich brauche meinen Kalender. Ich habe schon diverse Kalender-Apps und sonst was ausprobiert, ich muss es einfach aufschreiben. Ehrlich gesagt bekomme ich dafür sogar bewundernde Blicke und Kommentare wie "Ach, das ist ja krass, dass du noch so einen richtigen Taschenkalender besitzt" sind auch keine Seltenheit. Meine liebstes Modell ist hierbei der Wochennotitzkalender von Moleskine in DIN A5. Da kommen meine To-Do-Listen, Telefonnummern von Ärzten, alle erdenklichen Termine und hier und da auch mal ein paar Gedankengänge rein. Abgerundet: ich wäre ohne diesen Stapel Papier aufgeschmissen.

2. Meine Brille
Wie ich in der Grundschule immer die Kinder mit Brille bemitleidet habe. Im jungen Alter wollte ja eigentlich niemand eine Brille haben, also ein Hoch auf die Hipster, dass sie aus Brillen ein angesehenes Accessoires gemacht haben. Vor gut 5 Jahren habe ich nämlich dann auch festgestellt, dass ich ein Nachfahre der Maulwürfe bin. Obwohl ich mit unter einer Dioptrie noch zu den Verschonten gehöre, hat es mich so unglaublich genervt, mich bis auf 2m vor ein Schild stellen müssen, bis ich endlich mal den Straßennamen lesen konnte. Meine Kopfschmerzen und Müdigkeit sind dank der zwei Gläser auch verschwunden. Mein Rat an euch: es gibt so viele schöne und günstige Brillen heute, streubt euch nicht.

3. Öffentliche Verkehrsmittel
Ich hasse Auto fahren, egal ob als Fahrer oder Beifahrer, ich hasse es. Ich habe mal ein gutes halbes Jahr auf dem Land gelebt, wegen dem Studium und nach meiner Kurzsichtigkeit ist diese nicht vorhandene Flexibilität, das zweite was mich in meinem Leben kirre macht. Wenn man mal auf eine Party wollte, musste das so durchplant werden wie der G20 Gipfel. Wer fährt, wer darf trinken, wer muss wo abgeholt werden? Ich hätte am liebsten die U-Bahn geküsst, als ich wieder in die Großstadt gezogen bin. 

4. Leckeres Fresschen
Auch leider etwas was man auf dem Land nur sehr spartanisch vorfindet (genauso wie ÖV). Meistens gibt es nur den einen weniger authentischen Italiener, dann einen merkwürdigen Asia-Imbiss, die Dorfschenke, wo es nichts als Schnitzel gibt und einen Burgerladen mit Brötchen, die mehr kalter Pappe ähneln als Getreide (also zumindest da wo ich war, vielleicht ist es bei euch ja leckerer). Und alle 5 Möglichkeiten überleben es lustigerweise seit Jahrzehnten. Mein Verdacht: fehlende Konkurrenzkampf. Was ich brauche sind super leckere Vietnamesische Restaurants, wo die Speisen von frischen Kräutern nur so überflutet werden, Mexikaner, wo die Guacamole in den Tacos ein Gedicht ist oder syrische Köstlichkeiten, wo die Gewürze in den vielen kleinen Speisen das Herz höher schlagen lässt. Ich liebe die internationale Küche und ich will sie alle probieren.

Kommentare:

  1. highfive an dich! ich bin auch einer der ewigen kalenderschreiber und könnte mir auch nie nie nie vorstellen, dass alles in eine app zu quetschen.
    und auch bei den dorfproblemen verstehe ich dich total.. leider :D

    liebste grüße, laura von
    http://dthreeasixyfives.blogspot.de

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    1. Wie super! Noch ein Kalendermensch :D
      Und nach diesem halben Jahr Land habe ich echt gemerkt, ich bin ein Großstadtmädchen und da bleib ich auch!

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  2. Ahh, ich könnte dir wirklich in jedem dieser Punkte vollkommen zustimmen! Wirklich schöner Post, Josie :)

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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  3. Ich bin auch noch eine, die total auf Kalender steht. Die können mir alle weggehen mit ihren Apps usw. Ich mag's auf Papier und zum Durchstreichen!

    Und mit der Brille geht es mir einfach ganz genau wie dir. Ich sehe auch noch nicht so schlecht, aber ohne ist es gerade vor dem PC super anstrengend für mich... bin viel weniger verspannt und habe weniger Kopfweh, seit ich die Brille habe.

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    1. Ohja... bei dem Kopfweh stimme ich dir auch total zu, ich war auch oft so müde, bevor ich die Brille gekauft habe :)

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  4. Hallo,

    es freut mich sehr, dass dir mein letzter Post über Irland gefallen hat! :)

    Ohne Kalender würde ich auch nicht mehr klarkommen! Ich bin so vergesslich!

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  5. Definitiv nicht ohne Semesterticket. haha GANZ RECHT!

    www.thedeliciousworld.com

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  6. Ich denke mal, dass ich dir bei allen viel Punkten zustimmen kann! Ich brauche auch mein Kalender, denn sonst bin ich aufgeschmissen. Ich kann planen, aber auch zurückblicken, was ich so schönes erlebt habe. Deswegen freue ich mich auch schon aufs neue Jahr :)
    Meine Brille brauche ich zum Autofahren, denn sonst würde ich nichts sehen. Im normalen Alltag brauche ich sie nur in der Uni, um den Professor im HS zu erkennen oder halt die PowerPoint :)

    Liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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